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By Cornelius Hartz

»Sieben – fünf – drei, Rom kroch aus dem Ei.« Den Spruch kennt guy. Aber wurde Rom tatsächlich 753 v. Chr. auf den berühmten sieben Hügeln gegründet? Und sprachen eigentlich tatsächlich alle Römer klassisches Latein? Die Toga gehört zum Römer wie zu Caesar der Lorbeerkranz, oder etwa nicht? Apropos Caesar – wurde der nicht von einem gewissen Brutus umgebracht? Und struggle der nicht Caesars Sohn? Überhaupt, wie waren sie denn so, die alten Römer? Besonders reinliche Menschen, die täglich die zahlreichen öffentlichen Bäder besuchten? Oder conflict das Gegenteil der Fall? Immerhin besaßen sie keine Seife, und sie sollen sich ja sogar mit Urin die Zähne geputzt und die Kleider gereinigt haben. Cornelius Hartz entlarvt höchst unterhaltsam 20 populäre Irrtümer über die alten Römer und das alte Rom.

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Der Gladiatorenkampf war in erster Linie ein Sport. Ein blutiger zwar, das ist klar, aber eben doch ein Sport, mit festgelegten Regeln und Vorschriften, ähnlich dem heutigen Boxkampf: Es war kein wildes Draufhauen, bis einer nicht mehr atmete. Stattdessen wurde stark auf Fairness geachtet – in der Regel traten zwei Männer gegeneinander an, die in etwa gleich groß, gleich stark und gleich gut ausgebildet waren. Es waren ein bis zwei Schiedsrichter dabei, die den Kampf beaufsichtigten, und sobald einer der Teilnehmer 48 IRRTUM 6 ernstlich verletzt wurde, beendeten diese den Kampf üblicherweise.

Das Problem dabei ist nur: Die Archäologie hat keinerlei Beweise dafür, dass diese Unterarmschoner in der römischen Antike existierten. Irgendwann einmal kam ein cleverer Filmemacher auf die Idee, dass so etwas gut aussähe, und alle haben es ihm nachgemacht. In der Historienmalerei des 19. Jahrhunderts, etwa bei Jean-Léon Gérôme, der zu seiner Zeit die Vorstellungen der Menschen von der Antike beeinflusste wie kein Zweiter, finden wir diese Unsitte noch nicht. Davon abgesehen hat so gut wie jeder klassische Monumentalfilm eine ganze Liste faktischer Fehler zu bieten.

Zwar definiert Cato die Sklaven als res, „Sachen“, nicht etwa wie Seneca als Menschen. Aber nicht zu frieren und nicht zu hungern und für gutes Verhalten belohnt zu werden – davon konnten arme Bauern oder die Unterschicht in der Stadt nur träumen. Man achtete durchaus darauf, dass ein Sklave gut genährt war und dass er auch eine gute medizinische Versorgung erhielt. Denn sonst fiel ja eine Arbeitskraft aus, in die man bereits bei der Anschaffung einiges investiert hatte. Und je mehr man auf diese Weise auch A L L E S K L A V E N H AT T E N E I N F U R C H T B A R E S L E B E N 43 im laufenden Betrieb in einen Sklaven investierte, desto mehr war man darauf angewiesen, dass er möglichst lang am Leben und produktiv blieb.

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